Wenn Trauer nach Antworten sucht 🤍
- Sandra Wagner
- vor 6 Tagen
- 1 Min. Lesezeit
Was Sternenmamas helfen kann, wenn das WARUM bleibt ...
In meinen Begleitungen mit Sternenmamas höre ich immer wieder:
„Warum ist das passiert?“
„Warum ich?“
„Warum musste mein Baby gehen?“
Und ich verstehe diese Fragen so sehr!
Sie kommen aus tiefer Liebe, aus Schmerz und aus der Sehnsucht, etwas begreifen zu wollen, das eigentlich kaum begreifbar ist...
Die Frage nach dem Warum ist menschlich. Sie darf da sein. Sie gehört zur Trauer. Zum Vermissen. Zur Liebe.
Und trotzdem erlebe ich oft, wie genau diese Fragen Sternenmamas in ein endloses Gedankenkarussell ziehen. Wir suchen Antworten, analysieren jede Kleinigkeit, denken immer weiter. In der Hoffnung, dadurch irgendwann Frieden zu finden.
Doch auf manche Fragen gibt es keine Antwort. Zumindest keine, die den Schmerz wirklich kleiner macht.
Deshalb lade ich meine Sternenmamas in den Begleitungen oft dazu ein, neben den Fragen nach dem WARUM noch andere Fragen mitzunehmen:
✨ „WAS brauche ich gerade?“
✨ „WAS fühle ich im Moment?“
✨ „WAS könnte mir heute Halt geben?“
✨ „WAS würde mir jetzt guttun?“
Die Frage nach dem Warum richtet den Blick oft auf eine Vergangenheit, die wir nicht mehr ändern können. Die Frage nach dem "Was jetzt?" kann uns helfen, wieder einen kleinen Schritt zurück zu uns selbst zu machen. Zurück in den gegenwärtigen Moment.
Und manchmal finden wir genau dort etwas ganz Wertvolles: Nicht die Antwort auf alles, sondern einen liebevollen Umgang mit uns selbst. Genau jetzt, inmitten all unserer Fragen. 🤍

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