💔 "WIE SOLL ICH DAS JEMALS ÜBERLEBEN?"
- Sandra Wagner
- vor 20 Stunden
- 2 Min. Lesezeit
Diese Worte stammen von einer Mama, die ich seit einem Jahr nach der stillen Geburt ihrer Tochter begleiten darf. Sie hat mir gestern zum 1. Sternengeburtstag diesen Brief geschenkt und erlaubt, ihn mit euch zu teilen.
📖 Aus ihrem Brief:

Liebe Sandra,
mein Leben schien perfekt, ein toller Mann, ein gesundes Kind und juhu, wir wurden auch schnell wieder schwanger.
Die Schwangerschaft war herausfordernd.
Man sagt ja, die zweite sei anders. Darauf einlassen konnte ich mich nicht so richtig.
Ziemlich bald schlich sich von Woche zu Woche der Gedanke ein, da stimmte etwas nicht. Dabei war doch immer alles unauffällig.
Und dann kam der Schock. Zu mir wurden Worte gesprochen, die ich niemals für möglich hielt:
„Ich kann leider keinen Herzschlag mehr erkennen“

Das ist ein Witz. Das muss ein Witz sein.
Mehr fiel mir in diesem Moment nicht ein.
Und nein. Leider war es kein Witz.
Vor einem Jahr da stand ich am Abgrund.
Ich hab das Wertvollste in meinem Leben verloren und dann auch noch am vermeintlich sichersten Ort – in meinem Bauch. So kurz vor der Geburt. Das muss doch ein Witz sein.
Der Abgrund war so verdammt tief.
"Wie soll ich das jemals überleben? Wie kann ich das schaffen?!"
"Gott schickt dir keine fertigen Antworten, aber er schickt dir seine Engel, die dein Herz leise halten, bis es wieder hell wird."
Und dann traf ich einen Engel namens Sandra.
Durch deine Trauerbegleitung durfte ich wieder hoffen. Ich wusste erst nicht, auf was ich eigentlich noch hoffen soll… Denn die bittere Realität ist doch – egal wie sehr ich mich anstrenge etwas zu glauben oder zu tun… Mein Kind kommt nicht wieder.
Aber nach und nach hab ich verstanden:
Ich darf hoffen, wieder etwas mehr Leichtigkeit zu spüren, ich darf hoffen, wieder etwas Freude in mein Leben lassen zu können.

Du erinnerst mich an Dinge, die mir gut tun, die ich längst vergessen hatte. Du erinnerst an Visionen und den Glauben an sich selbst, den ich in jeder Welle erneut verliere. Du erinnerst an Anker und Trittsteine, die den Weg etwas sicherer machen.
Ich weiß schmerzlich, alles was ich tue, bringt meine ... nicht zurück. Doch ich darf die Hoffnung haben, ein Leben zu führen, in das ich meine Tochter integrieren kann. Ich darf ihren Platz sichtbar machen. Und ich darf auch wieder hinaus ins Leben gehen.
Ich danke dir von ganzem Herzen, dass ich dich auf meinem schwersten Weg an meiner Seite habe."
Danke, für diese wertschätzenden Worte, liebe Sternenmama!
Danke für diesen so berührendschönen Brief 🥹❤️
Und für alle Sternenmamas da draußen. Für alle, die gerade am Abgrund stehen. Für die, die funktionieren, obwohl innen alles zerbricht. Und für die, die vielleicht noch zögern, sich Hilfe zu holen.
💛 Du bist nicht allein.
💛 Und du musst diesen Weg nicht alleine gehen.
✨️ Und wenn du dich hier wiederfindest, möchte ich dir leise sagen:
Auch du darfst dir Hilfe an deine Seite holen. ✨️
2026 by Sandra Wagner - die Texte und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.



Kommentare